Spuren in der Landschaft – Tagebaumotive aus dem Bestand des Lindenau-Museums Altenburg

Mittwoch, 15. April 2026
Fritz Tröger, Tagebaubagger, 1977
Fritz Tröger, Tagebaubagger, 1977 • © Lindenau-Museum Altenburg

Unter dem Titel „Spuren in der Landschaft“ werden ab dem 15. April 2026 Reprofotografien von Werken aus dem umfangreichen Bestand des Lindenau-Museums Altenburg im Klinikum Altenburger Land gezeigt.

Im Fokus stehen Darstellungen von Landschaften und Personen aus dem Tagebau. Die Präsentation ist bis zum 30. September 2026 zu sehen.

Das Lindenau-Museum Altenburg gewährt mit der Präsentation „Spuren in der Landschaft“ im Klinikum Altenburger Land erneut einen Einblick in seine Sammlung: Gezeigt werden insgesamt 17 Reprofotografien von Malereien, Zeichnungen und Aquarellen aus dem 20. Jahrhundert. Der Titel der Ausstellung kommt dabei nicht von ungefähr: Es stehen Motive aus dem Tagebau im Mittelpunkt, der für die Entwicklung Altenburgs wie der umliegenden Region von entscheidender Bedeutung war und dessen Einfluss bis heute spürbar ist – in der Landschaft wie auch in den Biografien. Noch immer sind die Erinnerungen vieler Menschen aus der Umgebung von Schmölln oder Meuselwitz davon geprägt. Die Schau greift damit einen wichtigen Lebensabschnitt vieler in Altenburg und in der Umgebung ansässiger Menschen auf.

Welche Ausdrucksformen der Tagebau in der Kunst hat, zeigt die neue Präsentation im Klinikum Altenburger Land. Mensch und Maschine werden ebenso vorgestellt wie Industrielandschaften. Exemplarisch dafür kann das Leben und Wirken des Künstlers Alfred Ahner angeführt werden. In Meuselwitz geboren, war er selbst als Grubenarbeiter tätig und hat seine Eindrücke vom hiesigen Tagebau in zahlreichen Kunstwerken wiedergegeben. Seine Arbeiten sind damit immer auch Chronisten dieser besonderen Zeit.

Die aktuelle Präsentation ist Teil einer seit vielen Jahren bestehenden Kooperation zwischen dem Lindenau-Museum Altenburg und dem Klinikum Altenburger Land.