Landrat Uwe Melzer, Museumsdirektor Dr. Roland Krischke und Projektmanager Uwe Strömsdörfer im Gespräch mit Altenburgerinnen und Altenburgern.
Altenburg verfügt über bedeutende museale Einrichtungen und eine reiche Geschichte. Doch wie und wo lässt sich die Geschichte der Stadt als angemessen erzählen? Welche einschlägigen Projekte hat es bereits gegeben und wie wurden sie dokumentiert? Wie können gegebenenfalls entsprechende Sammlungen aufgebaut werden? Und welche Rolle könnte ein Stadtmuseum künftig für die Identität der Stadtbevölkerung, aber auch für Bildung und Tourismus spielen? Diese und weitere Fragen sollen im Mittelpunkt des kommenden Bürgerdialogs zu einem etwaigen stadtgeschichtlichen Museum stehen.
Hervorgegangen ist der Gedanke eines solchen Museums aus dem 2025 vorgestellten Masterplan „Prinzen im Dornröschenschloss – Die Altenburger Museen im Aufbruch zur Bildungslandschaft“, in dem das bisherige Schloss- und Spielkartenmuseum im Residenzschloss thematisch aufgeteilt wird. Neben dem Spielkartenmuseum und dem Schlossmuseum wird dort das Stadtmuseum als fehlendes Glied in der Altenburger Museumskette benannt, das es partizipativ zu entwickeln gilt.
Nach dem klaren Votum der Bürgerinnen und Bürger für ein mögliches Stadtmuseum im ersten Bürgerdialog im März 2026 sollen an diesem Abend allererste Ideen präsentiert werden, wie ein Stadtmuseum Altenburg im Verbund der Altenburger Museen gemeinsam mit der Bürgerschaft entwickelt werden könnte.